Wir über uns
Kaltblutpferde
Plattdeutscher Kreis
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JUPRONA
EL MIKADO
Mitgliederservice
Satzung







Heimatverein



Wir über uns


Heimatverein Nieheim

In der Nachfolge des Verschönerungsvereins, der im Jahre 1879 gegründet wurde, und bis zum Zweiten Weltkrieg in Nieheim für die Heimatpflege und „Sommerfrische“ aktiv war, übernahm nach dem Kriege der Verkehrs- und Kneippverein diese Aufgaben. Da sich dieser Verein mehr dem Tourismus verbunden fühlte, überlegten schon mit der 750-Jahrfeier Heimatfreunde, einen eigenen Verein zu gründen.

Unter dem Motto: „Die Heimat erhalten, Natur schützen und Kultur pflegen“ wurde am 19. Mai 1995 der neue Heimatverein gegründet. Dieses geschah auf Betreiben des Stadtheimatpflegers, Ulrich Pieper, der neun Ortsheimatpfleger, die bereits im Jahre 1983 das „Heimatmuseum“ gründeten und zahlreicher Heimatfreunde.
In diesem neuen Verein sollen vor allem die vielen kleineren Gruppierungen der Stadt Nieheim mitarbeiten. Deren Mitglieder sind somit auch gleichzeitig als Arbeitsgruppe im neuen Verein. Schon im Vorfeld wurde bereits Hervorragendes für die Stadt geleistet, wie man deutlich an der 750-Jahrfeier, der Abwehr der Gilftmülldeponie und an dem Aufbau des Heimatmuseums „Alte Volkschule“ sehen konnte.

Die von Ulrich Pieper vorgestellte Satzung wurde von allen Anwesenden einstimmig angenommen. In den ersten Vorstand wurden gewählt:
Altbürgermeister Heinrich Rieks – 1. Vorsitzender,
Mechthild Meier - 2. Vorsitzende,
Johannes Köhne – Schriftführer,
Toni Wiechers - Kassierer.
Beisitzer wurden:
Ulrich Pieper,
Gerhard Schütze,
Ludger Pieper,
Karin Potthast,
Paul Boedeker
und Heinrich Göke.
Am Gründungstag traten spontan 42 Mitglieder dem Verein bei.

Die erste Amtshandlung des neuen Vorstands war die Enthüllung eines Denkmals zur Erinnerung an die sechs Mühlen in Nieheim, welches in Form eines Mühlsteins unterhalb des Rathauses errichtet wurde.

Der heutige Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1.Vorsitzender: Ulrich Pieper
2.Vorsitzender: Martin Stamm
Kassierer Gerhard Schütze
Schriftführer: Werner Lemke
Beisitzer:
Margret Schröder
Dr. Ulrich Kros
Wilfried Erbsland
Karl-Heinz Meis
Christiane Niehörster
Bernd Spier, als Vertreter der Gruppe JUPRONA
Karl Tilly, als Vertreter der Orstheimatpfleger.



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Arbeitskreise im Heimatverein Nieheim



Plattdeutscher Kreis


Platt ist ein Kulturgut. Die Mitglieder des Plattdeutschenkreises im Heimatverein Nieheim möchten dieses gefährdete Stück Geschichte erhalten. Trotz vieler Befürchtungen hat die niederdeutsche Sprache das 20. Jahrhundert in Nieheim aber überlebt.

Obwohl sie ihre Bedeutung als Alltagssprache auch zwischen Egge und Weser im erheblichen Maße verloren hat, verstehen noch erfreulich viele Menschen die ursprüngliche Muttersprache der Landbevölkerung im Kreis Höxter. Gleichwohl sind aber weit weniger Zeitgenossen in der Lage, Platt zu sprechen.

Aus der großen Liebe zu der wunderbaren Ausdruckskraft des Plattdeutschen, aus der Freude an dieser Sprache und auch aus der Sorge um ihren Fortbestand entstand 2001 eine Gruppe, die konkret das Nieheimer Platt erhalten möchte.

Die Mitglieder haben sich seit Jahren bemüht festzuhalten, was an Erkenntnissen über die Alt-Nieheimer Sprache überhaupt noch vorhanden ist. So arbeitet man an einer Sammlung mit Worten, die das spezifische Nieheimer Plattausmachen. Ziel ist ein "kleines Wörterbuch". Beim Wörtersammeln tauch immer wieder die Frage auf: Das Sprechen klappt ja gut, aber wie schreib man das eigentlich?

Der Arbeitskreis - einer von nur ganz wenigen in der Region - diskutiert auf Platt über Gott und die Welt, das Leben im Städtchen, über Originale und Dönekes in Nieheim sowie auch über ernste Dinge, wie das karge Leben im Krieg.


Man trifft sich zu den regelmäßigen Klönabenden in der gemütlichen Küche des "Museum im Kornhaus" - in der Regel am dritten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr. Neue Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Anfragen richten Sie bitte an: Doris und Gerhard Rieks, Fr.-W.-Weber-Str. 44, Tel.: 05274 - 952244













Freunde der Westfälischen Kaltblutpferde


Freunde des Westf. Kaltblutpferdes
Nieheim
im Heimatverein Nieheim e.V.

Aus unserem Vereinsleben
In einer Bierlaune beim Schützenfest im Jahre 1993 spendeten 14 Offiziere und Unteroffiziere
Geld zum Kauf der Stute Sina.
Bereits 1994 konnten wir auf der 1. Westf. Kaltblutschau im Hamm mit Sina und deren Nachkommen einen Preis erringen. Hierdurch ermuntert schafften wir uns Ställe, Weiden, und Planwagen an. Wir fuhren zu Tierschauen und nehmen heute an den verschiedensten Veranstaltungen teil. Bei der NRW Hauptkörung im Jahr 2000 stellten wir mit unserem Hengst „Hektor“ den Reservesieger, der in der hessischen Kaltblutzucht größte Anerkennung findet.
Ein besonderer Höhepunkt unseres Vereinslebens war sicherlich auch eine Planwagenfahrt unter dem Motto „Starke Westfalen“ nach Münster mit Empfang vor dem Rathaus.
Heute mit 21 Kaltblutfreunden besitzen wir 6 Pferde mit den Namen Armin, Hannes, Edda und Monra, Horst und Heidi. Natürlich fahren wir auch Sie gern mit unserem Planwagen durch die Nieheimer Flechtheckenlandschaft. Unser Planwagen bietet Platz für ca 15 - 20 Personen. Auf Wunsch auch mit einem Zwischenstop beim "Museum im Kornhaus" mit dem Sackmuseum, wo wir Sie neben einer Führung gern auch mit Kaffee und Kuchen bewirten.
Ansprechpartner: Ulrich Pieper Telefon: 05274-8346










Flechthecke in der Nieheimer Landschaft







Der besondere Knoten aus Weidenruten



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Arbeitskreis "Flechthecken"


Als einmaliges Charakteristikum der Nieheimer Kultur- landschaft präsentiert sich die Nieheimer Flechthecke. In früheren Zeiten diente sie als "lebender Zaum" zwischen den Weideflächen. Darüber hinaus fungierte sie als Wichtiger Lieferant für Brennholz, Haselnüsse und Futter für das Vieh. Als ästhetisches Element stell die Nieheimer Flechthecke auch heute noch eine besondere Bereicherung der ostwestfälischen Landschaft dar.

Aufgrund des Wandels in der Landwirtschaft wurden die Flechthecken im Lauf der letzten 50 Jahre immer öfter durch Drahtzäune ersetzt, wuchsen zur Feldhecke aus und wurden nach und nach auch im Nieheimer Raum weniger. Die Nieheimer Flechthecke kann aber auch heute noch einen wesentlichen Beitrag zur ökologischen Stabilität der Landschaft leisten. Für die Stabilisierung des Naturhaushalts sind Hecken von erheblicher Bedeutung und stellen wichtige Lebensräume für Flora und Fauna dar, da sich hier viele Vogelarten einnisten.


Die Technik des Flechtens ist mit dem Rückgang der Hecken zunehmend in Vergessenheit geraten, so dass nur noch wenige Nieheimer Bürger dieses Handwerk, das ausschließlich in den Wintermonaten ausgeübt wird Beherrschen.

Vordringlich der Heimatverein Nieheim mit seinem Arbeitskreis "Flechthecken" hat sich in den letzten Jahren hierbei hervorgetan. Auch die jungen Vereinsmitglieder aus der Gruppe "JUPRONA" bringen sich als aktive Mithelfer hier in hervorragender Weise ein.

Zunächst werden mindestens daumenstarke Haselnussäste mit Weidenruten an mehreren Stellen zu einem Bündel zusammengeschnürt und wiederum an Stämmen befestigt. Auf diese Weise werden drei Etagen geflochten, so dass ein schmales , aber dennoch dichtes Buschwerk von etwa 1,50 m Höhe entsteht. Neben einer jährlichen Kontrolle werden die Flechthecken alle sechs bis zehn Jahre ausgelichtet und nachgebunden









Schaukasten im Treppenhaus des Museum im Kornhaus zum Thema Archäologi
e






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Arbeitskreis Archäologie


Natürlich ist das Umfeld von Nieheim als Lebens- und Siedlungsraum für die Menschen nicht erst in der Neuzeit interessant geworden. Älteste Spuren sind dem Micoquien*) zuzuordnen, also einem Zeitabschnitt, in dem der Neandertaler nomadisierend dem Großwild der Eiszeit folgte. Geräte aus allen Epochen der Steinzeiten, der Bronzezeit und der Eisenzeit sind ebenso im Museum ausgestellt (siehe Foto) wie Keramkikfragmente und Überbleibsel der Frühzeit bis ins hohe Mittelalter.


Mit diesen spannenden Zeitabschnitten befasst sich die "archäologische Abteilung" des Heimatvereins. Durch Feldbegehungen, Beobachtungen von Baumaßnahmen und Erdbewegungen können wir ständig unser Wissen über Lebensweise und Technik unserer Vorfahren erweitern. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Bodendenkmalpflege werden Funde begutachtet und eventuell Begehungen oder Ausgrabungen durchgeführt.


Gerne sind wir bereit eine Abschätzung von Dingen zu machen die Sie gefunden haben, oder wir helfe Kontakte zu Fachleuten zu knüpfen. Weiterhin sind wir an allen Beobachtungen interessiert die mit der Besiedlungsgeschichte in Zusammenhang stehen könnten. Nehmen Sie bitte über den Heimatverein Kontakt auf unterTel.: 05274-953630


*) Das Micoquien ist eine frühe mittelpaläolithische Industrie, die im Eem und im frühen Abschnitt der Würm- oder Weichsel-Eiszeit zu finden ist (etwa 130.000 bis 70.000 v. Chr.). Technologisch ist das Micoquien durch das Auftreten bestimmter asymmetrischer Faustkeilformen (Keilmesser) charakterisiert.















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Im Jahr 2004 haben wir uns als JUPRONA zusammengeschlossen. Die ersten Einsätze galten der Überprüfung und Reinigung von Nistkästen, die jahrelang nicht gepflegt wurden.

Unser größtes Projekt ist das Biotop oberhalb der Ferienhäuser am Holsterberg. Durch umfangreiche Entbuschungen und das Anlegen von Tümpeln haben wir hier ein ortsnahes Naturschutzgebiet geschaffen. Bereits im ersten Frühjahr siedelten sich Berg-, Kamm-, Teich- und Fadenmolche sowie Grasfrösche und Erdkröten, Libellen und Gelbrandkäfer erfolgreich an und legten bereits Laich ab.


Neben den Aufgaben des Naturschutzes, wie z. B. den Bau eines Insektenhotels am Wenkenberg, pflegen wir auch die Kameradschaft. Einmal im Jahr veranstalten wir eine Zeltlager oder machen Ausflüge


Ansprechpartner und Leitung:

Bernd Spier, Brünster Hof 6
33039 Nieheim, Tel.: 0178/5641344


Christof Drewes, Erwitzen 68
33039 Nieheim, Tel.: 0172 / 5603044



>>>Infoflyer und Beitrittserklärung (AcrobatReader)<<<


Akkordeon-Orchester EL MIKAO


Dieses ist der jüngste Arbeitskreis im Heimatverein. Er besteht aus zur Zeit zwölf musikbegeisterteten Damen und Herren. Die Mitgliederzahl ist aber nicht begrenzt Jedes Neumitglied ist herzlich willkommen!
Wenn Sie einmal ausprobieren wollen, ob musizieren in einer Gruppe für Sie interessant sein könnte, dann bietet die Akkordeongruppe "El Mikado" hierzu Gelegenheit. Alle Bürger, egal ob jung oder alt, sind eingeladen, an den Übungsabenden in ungezwungener Atmosphäre teilzunehmen. Angesprochen sind Anfänger wie auch Fortgeschrittene, egal welches Instrument gespielt wird. Wichtig ist, dass man Spass am Musizieren in der Gruppe hat. Man trifft sich jeweils dienstags im Sackmuseum. Für Anfänger stehen Übungsinstrumente zur Verfügung.

Öffentliche Auftritte sind in den Kurkliniken in Bad Driburg und Bad Hermannborn, im Nieheimer Alten Wohn- und Pflegeheim. Gern wird bei privaten Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten usw. aufgespielt. Das Repertoir umfasst: altdt. Liedgut, Seemanns-, Frühlings-, Wanderlieder und alte Schlagermelodien. Auftritte im Sackmuseum zum Frühjahr und zur Adventszeit. Information erhalten Sie unter der Tel. 95 37 75 - Frau Marianne Lippe-Fröhling.





Mitgliederservice

Mitglied werden im Heimatverein

So werden Sie Mitglied beim Heimatverein Nieheim
Das Geschäftsjahr des Heimatverein Nieheim ist vom 1.Januar bis 31.Dezember. Der Eintritt kann nur zum 1.7 oder 1.1. eines Jahres erfolgen.

1. Beigefügten Antrag vollständig ausfüllen und persönliche Unterschrift nicht vergessen (bei Kindern und Jugendlichen Unterschrift eines Erziehungsberechtigten!)
2. Die Beitragszahlung kann per Dauerauftrag oder per Lastschrifteinzug erfolgen. Die Beitragszahlung ist eine Bringschuld. Der Heimatverein sammelt keine Beiträge ein.
3. Antrag in Kuvert stecken und absenden.



>>>Mitgliedsantrag herunterladen (AcrobatReader)<<<
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Auszüge aus der Satzung des Heimatverein Nieheim e.V.


§ 1
Name, Sitz und Geschäftsjahr


1. Der in Jahre 1995 gegründete Verein trägt den Namen: Heimatverein Nieheim.
2. Er hat seinen Sitz in Nieheim

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

4. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Brakel einzutragen. Nach der Eintragung lautet der Name des Vereins "Heimatverein Nieheim e. V."


§ 2
Zweck und Gebiet des Vereins


1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2. Der Verein bezweckt die Förderung der Heimatpflege, der Heimatkunde und der Heimatge-schichte, des heimatlichen Brauchtums einschließlich Sprache und Liedgut, des Denkmal-, Landschafts-, Natur- und Umweltschutzes. Dabei erstrebt er in der Nachfolge des Heimat- und Verschönerungsvereins, Überliefertes und Neues sinnvoll zu vereinen, zu pflegen und weiterzuentwickeln, damit Kenntnis der Heimat, Verbundenheit mit ihr und Verantwortung für sie in der Bevölkerung des Arbeitsgebietes des Vereins auf allen dafür in Betracht kommen-den Gebieten geweckt, erhalten und gefördert werden.

3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Vortragsveranstaltungen für jeder-mann, heimatkundliche Wanderungen und Fahrten für jedermann, Anlage und Unterhaltung eines Heimatmuseums mit Archiv, Schrift- und Bildveröffentlichungen mit einem Inhalt, der dem Satzungszweck entspricht, Anlage und Betreuung von Wanderwegen und Biotopen. Zu-sammenkünfte, in denen Brauchtum, Sprache und Liedgut gepflegt werden, besondere Ver-anstaltungen und Maßnahmen, die das Augenmerk der Öffentlichkeit auf die vom Verein ver-folgten Zwecke lenken, Zusammenarbeit mit dem Westfälischen Heimatbund, dem der Verein angeschlossen ist, und dessen Untergliederung sowie mit sonstigen Vereinigungen, Körper-schaften und Organisationen, die gleiche oder ähnliche Zwecke verfolgen.

4. Das Arbeitsgebiet des Vereins umfasst das Gebiet der Stadt Nieheim.


§4
Mitgliedschaft


1. Der Verein hat ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.

2. Ordentliche Mitglieder können Einzelmitglieder und korporative Mitglieder sein. Einzelmitglie-der sind natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts. Korporative Mitglieder sind sonstige Vereinigungen des privaten und öffentlichen Rechts sowie Gemein-den und Gemeindeverbände.

3. Mitglied des Vereins wird man durch Aufnahme in den Verein. Die Aufnahme setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag voraus, über den der Vorstand entscheidet.

4. Wer sich um den Verein oder seine Ziele besonders verdient gemacht hat, kann zum Ehren-mitglied ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch Be-schluss der Mitgliederversammlung

5. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss.

6. Der Austritt kann nur zum Schluss des Geschäftsjahres erfolgen. Er ist dem Vorstand schrift-lich, spätestens bis zum 1. Dezember des Jahres mitzuteilen.

7. Mitglieder, die die Interessen des Vereins erheblich schädigen, können ausgeschlossen wer-den, nachdem ihnen zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden ist. der Aus-schluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe schriftlich Widerspruch beim Vorstand eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung zu entscheiden hat.


§ 6
Organe des Vereins


Organe des Vereins sind.

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand.


§ 7
Mitgliederversammlung


1. Mitgliederversammlungen sind entweder ordentliche oder außerordentlich Mitgliederver-sammlungen

2. Die ordentlich Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet wenigstens einmal im Jahr statt und zwar nach Möglichkeit im ersten Vierteljahr.

3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Beschluss des Vorstandes statt oder wenn sie von mindestens 1/10 der Mitglieder schriftlich beantragt werden.

4. Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden oder bei seiner Verhinderung von sei-nem Stellvertreter schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen und geleitet. Kön-nen weder der Vorsitzende noch sein Stellvertreter die Mitgliederversammlung einberufen oder leiten, tritt das lebensälteste Vorstandsmitglied an seine Stelle.

5. Die Einladung zur Mitgliederversammlung sollen mindestens 14 Tage vorher den Mitgliedern zugegangen sein. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens 8 Tage vorher bei dem die Versammlung einberufenden Vorstandsmitglied schriftlich eingereicht werden.

in der Versammlung gestellte Anträge können mündlich begründet werden. Eine sofortige Beschlussfassung über solche Anträge dinget statt, wenn zuvor ihre Dringlichkeit beschlossen worden ist. Satzungsänderungen und Auflösungen des Vereins sind davon ausgeschlossen.

6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung ist vom Versammlungsleiter zu Beginn der Mitgliederversammlung festzustellen.

7. Jedes Vereinsmitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme; Vertretung ist unzuläs-sig.

8. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes

b) Entgegennahme des Kassenberichtes,

c) Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,

d) Entlastung des Vorstandes,

e) Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer,

f) Festsetzung der Beiträge und Beratung und Beschlussfassung über Anträ-ge,

g) Entscheidung über den Widerspruch bei Ausschluss eines Mitgliedes.

h) Ernennung von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vorstandes,

i) Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

9. Vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Kassenführung durch zwei Kassenprü-fung zu prüfen.



§ 14
Inkrafttreten


Diese Satzung ist am 19.05.1995 von der Mitgliederversammlung beschlossen worden. Eine Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts wird beantragt.


Nieheim, den 19. Mai 1995


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