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So haben Sie das Thema Sack noch nie erlebt

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Buddeln

Arbeitskreis Archäologie

 

Aktuell: Zur Bewertung von Fundstücken oder Vorstellung interessanter Objekte und Beobachtungen bitte Terminabsprache unter der Nummer 05274 953630

 

Natürlich ist das Umfeld von Nieheim als Lebens- und Siedlungsraum für die Menschen nicht erst in der Neuzeit interessant geworden. Älteste Spuren sind dem Micoquien*) zuzuordnen, also einem Zeitabschnitt, in dem der Neandertaler nomadisierend dem Großwild der Eiszeit folgte. Geräte aus allen Epochen der Steinzeiten, der Bronzezeit und der Eisenzeit sind ebenso im Museum ausgestellt (siehe Foto) wie Keramikscherben und Überbleibsel der Frühzeit bis ins hohe Mittelalter.

 

Mit diesen spannenden Zeitabschnitten befasst sich die "archäologische Abteilung" des Heimatvereins. Durch Feldbegehungen, Beobachtungen von Baumaßnahmen und Erdbewegungen können wir ständig unser Wissen über Lebensweise und Technik unserer Vorfahren erweitern. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Bodendenkmalpflege werden Funde begutachtet und eventuell Begehungen oder Ausgrabungen durchgeführt.

 

Gerne sind wir bereit eine Abschätzung von Dingen zu machen die Sie gefunden haben, oder wir helfe Kontakte zu Fachleuten zu knüpfen. Weiterhin sind wir an allen Beobachtungen interessiert die mit der Besiedlungsgeschichte in Zusammenhang stehen könnten. Nehmen Sie bitte über den Heimatverein Kontakt auf unterTel.: 05274-953630

 

*) Das Micoquien ist eine frühe mittelpaläolithische Industrie, die im Eem und im frühen Abschnitt der Würm- oder Weichsel-Eiszeit zu finden ist (etwa 130.000 bis 70.000 v. Chr.). Technologisch ist das Micoquien durch das Auftreten bestimmter asymmetrischer Faustkeilformen (Keilmesser) charakterisiert.